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Der ultimative Karnevalsparty-Knigge

Wir haben eine Checkliste zusammengestellt, um die vorhersehbaren Partyfettnäpfchen während der Session zu ersparen. Manche „Do´s & Don´ts“ dürften bekannt sein, andere helfen vor allem Auswärtigen, sich im Partygetümmel zu orientieren. Unsere Auswahl sollte allerdings immer mit einem Augenzwinkern betrachtet werden.

Wirksame Spaßbeschleuniger

Im Takt schunkeln – Karneval ist ein Mitmachfest. „Immis“ (Auswärtige) werden schnell mal von Kölnern „gebützt“ und untergehakt. So viel Kölscher Frohsinn sollte zumindest mit engagiertem Schunkeln honoriert werden. Nichts ist schlimmer als taktlose Jecken, die alle Umstehenden aus dem Takt bringen, in dem sie gegen die Masse anschunkeln.

Textsicher sein – es kommt immer gut an, die Texte der bekanntesten Lieder im Kopf zu haben. Das gehört im wahrsten Sinne zum guten Ton. Hier finden sich einige Texte der bekanntesten Karnevalslieder zum Download und Ausdrucken. Alternativ: zum Einsingen gehen www.lossmersinge.de

Auto stehenlassen – die Polizei kennt an Karneval keinen Spaß. Zumindest nicht bei denjenigen, die sich mit Alkohol noch ans Steuer setzen. Also Taxi, ÖNV oder Hotel heißen die Alternativen

Kostüm der Location anpassen – eine riesige Afro-Perücke ist ein echter Hingucker und ganz nebenbei hält sie schön warm. Doch was ist in einer überfüllten Kneipe oder auf einer Party, auf der man richtig abrocken will? Hier werden überdimensionierte Kostüme oder juckende Fiffis eher lästig. Also vorher gut überlegen, was man vorhat. Am besten nach dem Zwiebelprinzip verkleiden.

Phantasie zeigen – wer etwas auf sich hält, kommt in der Kostüm-Eigenkreation. Selbst Kostüme von der Stange lassen sich mit wenigen Details individuell aufpeppen. Das schönste ist: Jeder hat garantiert ein paar Basisutensilien für ein tolles Kostüm zu Hause. Schau Dir beispielsweise unser Kostüme zum Selbermachen an

Das richtige Getränk – wichtig ist, das richtige Getränk am richtigen Ort zu bestellen. Wer in Köln ein Alt und in Düsseldorf ein Kölsch ordert, riskiert schiefe Blicke und Minuspunkte in Sachen Sympathie.

Ultimative Spaßbremsen

Kostümverweigerer – so viel Ignoranz verträgt selbst ein freiheitsdenkender Kölner nicht. Karneval unverkleidet? Undenkbar! Wer mitmischen will, sollte mindestens eine lustiges Accessoire tragen. Wer nicht weiß, was er tragen soll: Unsere Kostümtipps helfen garantiert weiter (->LINK) Übrigens, liebe Männer: Je mehr Selbstironie das Kostüm zulässt, desto größer ist der Stein, den Ihr bei der Damenwelt im Brett habt.

„Schwade“ – Nicht zu viel vom ach so schweren Alltag quatschen. Mit anderen Worten: Karnevalsbekanntschaften nicht gleich die eigene Lebensgeschichte aufdrängen. An diesen Paar Tagen sollen die Alltagssorgen und beruflichen Geschichten aussenvor bleiben. Vielmehr geht es ums „feiern und feiern lassen“.

Helau schreien – wer Stunk haben will, ruft lauthals Helau. Der Karnevalsspruch ist dem größten Vorort von Köln vorbehalten und darf dort auch ruhig bleiben. In Köln gilt nach wie vor das Kölle Alaaf – und das ist gut so!

Langweilige Anmache: Sprüche wie: „Du bist ja ein lustiger Clown“ oder: „Du bist schon der dritte Engel, der mir Heute begegnet““ kann man(n) sich sparen. Lieber ein kesses Kompliment zum Outfit – z. B. ein nettes: „Teufel, Teufel, wo hast Du dich die ganze Zeit versteckt?“

Mitgrölen ohne Text – wer sich für eine Karnevalsparty entscheidet, kann grundsätzlich davon ausgehen, dass auch irgendwann einmal an diesem Abend kölsches Liedgut aus den Lautsprechern tönt. Da ist es gut, zumindest kurz vorher nochmals ein paar Refrains einzuüben.

Glasflaschen – "Mehr Spaß ohne Glas". Glasflaschen sind im Straßenkarneval verboten. Damit wollen Polizei und Ordnungsamt zukünftig Unfällen und Scherbenhaufen endgültig vorbeugen. Glasverbotszonen sind am 11.11. und an Weiberfastnacht die "Altstadt" und rund um den "Zülpicher Platz".

Unvorsicht – Wer Kamelle fangen will, hat nichts in der Nähe der Räder oder zwischen den Wagen zu suchen.

 
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